Waltraud

DEGEN

Seminargestaltung

Wenn ich mit einer Gruppe in die Natur gehe, verlassen wir die gebahnten Wege, gehen langsam, allein und schweigend ins Gelände,  öffnen unsere Sinne und lassen uns anziehen von dem, was uns umgibt. Im Schauen und Lauschen kommen die Gedanken zur Ruhe. Die Zeit beginnt sich zu dehnen oder steht still. Wir werden wie die Kinder, die sich im Spiel verlieren, weil es nichts Anderes gibt als den Augenblick, das Jetzt. Wir fühlen, was es heißt, im Augenblick präsent zu sein.

Der Raum der Stille bringt oft Ungelöstes an die Oberfläche. Da wird die Natur zum Spiegel unseres eigenen Inneren, unserer verdrängten Sehnsüchte und Schmerzen. Sie steigen auf aus unseren Tiefen und werden fühlbar. In der Stille der Natur erwacht aber auch unsere Intuition. Sie gibt uns Antworten auf innere Fragen, und zeigt uns Lösungen, die wir im Gewirr unserer Alltagsgedanken nicht finden können.

Es gibt Zeit für meditative Naturerfahrung und Zeit für die Integration des Erlebten im Seminarraum. In den Austauschrunden können wir aussprechen, was gelöst werden will. Die innere Haltung der Achtsamkeit lässt Nähe zu uns selbst, zur Natur und zu den Menschen entstehen. Tiefenentspannung und Rituale, Atem- Gefühls- und Herzensarbeit leiten unsere Gefühle einer Transformation zu. Achtsame Berührungsübungen lassen einen Raum der Geborgenheit und des Vertrauens entstehen, der Heilung möglich macht.

 

 

Impressum